The Lord of the End Times – Josh Reynolds, Warhammer Roman

Das Ende der Warhammer Welt naht

The Lord of the End Times - Warhammer Roman von Josh Reynolds
The Lord of the End Times – Warhammer Roman von Josh Reynolds

Archaon, mächtiger Kriegsherr der Chaos Götter, führt seine unaufhaltsame Streitmacht gegen das Kaiserreich. Niemand kann ihm widerstehen, einer nach dem anderen versinken die Fürstentümer und Städte in Blut und Feuer. Als eine der letzten Bastionen der Kaiserlichen hält Middenheim stand. Doch nun marschiert Archaon gegen die Stadt des Weißen Wolfes. So lange die heilige Flamme des Gottes Ulric in den Höhlen unter der Metropole brennt kann kein Dämon die Stadt betreten, heißt es. Doch nun ist die Endzeit angebrochen und der eherne Glaube der Menschen gerät ins Wanken.

Im letzten Band der Warhammer-Reihe „The End Times“, sieht es schlecht aus für die Menschen, Elfen und Zwerge der Alten Welt. Archaon führt seine Chaos-Krieger, Dämonen und Tiermenschen gegen sie und gewinnt Schlacht um Schlacht. Entsprechend düster ist die Atmosphäre in Josh Reynolds Fantasy-Roman. Dabei wechselt der Autor immer wieder die Seiten. Mal wird die Geschichte aus dem Blickwinkel eines Kriegers aus der Horde des Chaos erzählt, dann aus den Augen Teclis des Elfenzauberers oder des Kaisers ohne Land Karl Franz.

Für viele Helden fällt der Vorhang

Fast alle berühmten Heldengestalten der Warhammer Historie spielen in diesem Band eine aktive Rolle. Was nicht heißt, dass sie auch alle überleben. Josh Reynolds hat wenig Respekt vor den großen Legenden, was angesichts der drohenden Apokalypse wohl nur folgerichtig ist.

Ich habe das Buch sehr gern gelesen. Wer viel Blut, Zerstörung und eine beherrschende Untergangsstimmung nicht scheut, der wird seinen Spaß haben. Auch wenn das vielleicht morbide klingt. Eine Warnung allerdings: das Ende des Buchs war für mich doch extrem enttäuschend. Es schmälert nicht den Lesespaß vorher, lässt einen aber mit dem ungläubigen Gefühl von „Das war es jetzt?“ zurück. Etwas unbefriedigend. Die 429 Seiten davor bleiben davon aber unbeschadet.

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