Half a War – Joe Abercrombie

Cover des Romans Half a War
Cover des Romans Half a War

Krieg herrscht in den Ländern des Nordens. Rund um die Bruchsee (Shattered Sea) sprechen die Schwerter. Nachdem Gettland und Vansterland sich dem Willen des Hochkönigs entgegengestellt und seinem neuen Gott entsagt haben, werden auch die anderen Länder in den Konflikt gezogen. Throvenland gilt ebenfalls als rebellisch und bekommt die harte Faust des Hochkönigs als erstes zu spüren. Schnell stellt die junge Prinzessin Skara fest, dass sie im Spiel der Mächtigen mithalten muss, wenn sie ihr Land retten will. Ohne Armee, ohne Schiffe, bleibt ihr als einzige Waffe – das Wort.

Die Magie der Elfen zerbrach die Welt

Im dritten und finalen Teil der neuen Romanreihe von Joe Abercrombie, erfährt der Leser ob der listenreiche Vater Yarvi seinen Racheschwur gegenüber Großmutter Wexen und dem Hochkönig erfüllen kann. Getrieben vom Hass auf die Feinde, die sein Land überfielen und ihn selbst beinahe das Leben gekostet hätten, geht der Berater des Königs von Gettland über Leichen, um seine Pläne in die Tat umzusetzen. Dabei scheut er auch nicht vor der sagenhaften Magie der Elfen zurück, deren Zauberkraft und mächtige Waffen einst die Welt zerstörten.

Viele der Protagonisten aus den vorherigen zwei Romanen begegnen uns in „Half a War“ erneut. Thorn Bathu, der Schmied Brand und die Hexe Skifr ebenso, wie der junge Koll. Daneben bindet Abercrombie einige neue Gestalten in seine Erzählung ein, wie die throvenländer Prinzessin Skara oder den Krieger Raith.

Solider Abschluss der Buchreihe

„Half a War“ ist ein guter, solider Fantasy-Roman. Aus meiner Sicht hat sich Joe Abercrombie mit jedem Band der Reihe ein wenig gesteigert. Das er zum Ende der Trilogie noch einen Genre-Mix einbaut und das wahre Geheimnis der Elfen enthüllt, bietet eine interessante Wendung. An die Klasse und Spannung seiner erste Bücher rund um Logen Ninefingers und den Zauberer Bayaz, kommt aber auch der letzte Band der neuen Serie nicht heran.

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