The Hunger Games – Suzanne Collins

Unmenschliche Gladiatorenspiele

Zwölf Distrikte und eine zentrale Hauptstadt bilden die Hintergrundwelt für die Ereignisse in Suzanne Collins Triologie „The Hunger Games“. Heldin Katniss Everdeen lebt in Distrikt 12, dem Bergarbeiter und Kohlerevier. Die Menschen leiden Hunger, von der Zentralregierung in der Hauptstadt wird man absichtlich in bitterer Armut gehalten. Schlimmer noch: seit einem großen Aufstand gegen die Zentralregierung vor vielen Jahren, der zu einem blutigen Bürgerkrieg führte, sind alle Distrikte verpflichtet, an den alljährlichen Hungerspielen teilzunehmen. Je ein Junge und ein Mädchen werden pro Distrikt durch das Los bestimmt. Die Kinder kämpfen dann in einer gewaltigen, künstlich erschaffenen Arena, mit wechselnden Landschaften, um das Überleben. Jedes Jahr gibt es nur einen Sieger, alle anderen Teilnehmer sterben durch die tödlichen Gefahren der Arena oder durch die Waffen ihrer Mitstreiter.

Eine düstere Vision

Suzanne Collins spinnt eine düstere, aber nicht vollkommen hoffnungslose Science Fiction-Vision, die Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen anspricht. Wie immer sind die Bücher deutlich detaillierter und intensiver als die Filme. Von daher: auch wer die Filme gesehen hat darf bei diesem Science Fiction Roman zugreifen. Die Geschichte ist packend und sehr emotional erzählt, ohne jemals kitschig oder übertrieben zu wirken. Und dass will bei einer jugendlichen Love-Story, denn auch die gibt es in den Büchern, durchaus etwas heißen.

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